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Landesfürst hält Informationsaustausch auch national für denkbar

Totale Transparenz in Steuersachen: Liechtenstein würde sich viel Aufwand ersparen können, wird Fürst Hans-Adam II. im Volksblatt sinngemäss zitiert.

Dass das Bankgeheimnis 2013 vor dem Ende steht, hätte sich das Staatsoberhaupt Liechtensteins vor zehn Jahren nicht vorstellen können  – aber, sagte Hans-Adam II dem Liechtensteiner Volksblatt: «Vor fünf Jahren habe ich diese Entwicklung auf uns zukommen sehen.» Der automatische Informationsaustausch, an dem wohl kein Weg vorbeiführe, müsse jedoch auf demokratische Rechtsstaaten begrenzt sein. Der Fürst geht sogar noch weiter: «Im Grunde genommen spricht eigentlich nichts dagegen, den Informationsaustausch auch national durchzuführen.

Die Frage ist nur, ob ein solcher Beschluss einer Volksabstimmung standhalten würde.» Am Ende könnte der automatische Informationsaustausch als internationaler Standard für Liechtenstein sogar positiv sein, da das gegenwärtige System einen grossen Aufwand mit sich bringe: «Wir sollen kontrollieren, ob unsere Kunden ihre Steuern bezahlt haben», sagt er: «Mit dem Informationsaustausch haben die anderen das Problem, die müssen sich durch diese gigantische Datenmenge kämpfen.» Da werde die «Kavallerie des Herrn Steinbrück bald zum Stillstand kommen», so der Landesfürst.

> Volksblatt-Beitrag vom 8.8.13 lesen