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Steuerrechtliche Substanzfrage: Auch bei Hotels ein Thema

In der aktuellen Liechtensteiner Debatte um neue Hotels gibt es auch eine steuerrechtliche Komponente. Neue Strukturen mit Substanz haben Zukunft.

Zum Teil heftig werden derzeit in Liechtenstein neue Hotelprojekte und schon seit etwas längerem Privatkliniken und ein Casino diskutiert.

Allen Vorhaben liegen nebst ökonomischen Partikularinteressen der jeweiligen Initianten auch makroökonomische Aspekte zugrunde. So haben neue Hotelprojekte direkte Auswirkungen auf die bestehenden Marktgegebenheiten und nehmen - falls falsch positioniert und ggf. noch ruinös quersubventioniert - bestehenden Unternehmen Auslastung weg. Bei einer Quote von 30% Betten- bzw. ca. 50% Zimmerauslastung ist das von grosser Bedeutung.

Werden neue Projekte hingegen im richtigen Segment - aktuell wäre es der 3-Sterne-Bereich - positioniert, kann ein Mehrwert für ganz Liechtenstein entstehen: substanzhaltige Infrastrukturinvestition in die Zukunft.

Es ist eben dieses Substanzkriterium, das im internationalen (OECD-)Kontext von Bedeutung ist: Nur Länder mit substanzhaltigen Strukturen (also dort, "wo der Schornstein raucht"), haben ungehindert Zugang zu DBA-Anspruchsberechtigungen.

Nicht substanzhaltige Strukturen haben unzweifelhaft ihre ökonomische Bedeutung, sind aber ungleich schwieriger im internationalen Konzernkontext zu rechtfertigen. Dies wird Liechtenstein noch starkt beschäftigen in naher Zukunft.

Hotelprojekte hingegen sind unter den genannten Umständen förderlich für die Akzeptanz des Standortes Liechtenstein nach OECD-Aspekten und gehen somit in die richtige Richtung.

Es muss aber die Inland-Positionierung genau geprüft werden.

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Weitere Informationen:

Stellungnahme LHGV
lesen >
Liechtensteiner Hotel- & Gastronomieverband